Hintergrund Deutschland / Maghreb

Städte waren seit jeher Orte neuer Ideen und ihrer gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umsetzung. Damit sie auch zukünftig an Attraktivität für ihre Bürgerinnen- und Bürger, gerade auch für die junge Bevölkerung, gewinnen, müssen anpassungs- und leistungsfähige Strukturen geschaffen, das nachhaltige Leben und Wirtschaften gefördert und die politische Teilhabe ermöglicht werden. Die Stadtbewohner sollten sich als verantwortliche Bürgerinnen und Bürger ihrer Stadt verstehen. Ziel ist es, sichere und lebenswerte Städte zu fördern, in denen die Menschen sich wohl fühlen und am politischen und gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

Vor diesem Hintergrund hat die GIZ in den Ländern des Maghreb Projekte und Ansätze zu Urbanisierung und Stadtentwicklung entlang von sechs Handlungsfeldern entwickelt, nämlich „bürgernah und gut regiert“, „resilient, emissionsarm und ressourceneffizient“, „produktiv und kreativ“, „sicher und inklusiv“, „kooperativ und interkommunal“, sowie “gut vernetzt“. Für mehr Informationen zum Thema „Urbanisierung im Maghreb“ – lesen Sie hier .

Deutschland hat eine lange Tradition kommunaler Selbstverwaltung. Von diesem Wissen können die maghrebinischen Kommunen beim Aufbau ihrer lokalen Selbstverwaltung profitieren. Den deutschen Kommunen bietet sich durch eine Zusammenarbeit die Möglichkeit, zugewanderte Menschen aus Nordafrika und ihre Herkunft besser zu verstehen und durch gemeinsame Projektarbeit dauerhafte, integrationsunterstützende kommunale Arbeitsbeziehungen zu entwickeln. Für mehr Informationen zum Thema „Kommunale Selbstverwaltung in Deutschland“ – lesen Sie hier .

Informationen zu den Hintergründen in den einzelnen Ländern können Sie jeweils hier finden:
Algerien
Marokko
Tunesien